Heike Stach
ausgestellt im Juli 2026 in Soest
Heike Stach ist 58 Jahre alt und entdeckte vor etwas mehr als 15 Jahren die Liebe zur abstrakten Malerei wieder. Die kurz zuvor diagnostizierte Parkinson-Erkrankung ließ ihr nach eigener Aussage nur zwei Alternativen: der Krankheit freien Lauf zu lassen oder ihrem Leben einen neuen Sinn zu geben.
Nach ersten Versuchen mit kleinen Formaten und dem Experimentieren mit verschiedenen Techniken entdeckte sie einige Jahre später das "Dutch Pouring" für sich, bei dem verdünnte Acrylfarbe mittels Kaltluft auf die Leinwand gebracht und anschließend mit Werkzeugen wie Brenner, Laubsauger oder Fön bearbeitet wird. Das Ergebnis sind fließende Formen und Übergänge, die abstrakte, organisch anmutende Motive bilden, die mit klassischen Techniken nicht möglich wären.
ausgewählte Werke
"Mein Alltag ist geprägt von Symptomen wie Gleichgewichtsstörungen, Muskelsteifigkeit und Koordinationsproblemen."
"Manchmal bin ich wie eingefroren."
"Wenn ich male, habe ich diese Symptome nicht. Dann bin ich tiefenentspannt und kreativ."
"Es ist für mich Therapie. Deshalb möchte ich jedem mit auf den Weg geben: Findet das Schöne im Leben und kämpft dafür."